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Vom Feuer zur Glut

Im Prinzip ist es ganz einfach: Eine Glut braucht Luft – doch der Reihe nach: Schichten Sie die Kohlen zu einem Haufen auf. Wie groß dieser Haufen sein soll, darüber gehen die Meinungen auseinander: Ein kleiner Haufen glüht leichter durch, muss dann allerdings noch mit der restlichen Kohle vermischt werden. Ob kleiner Haufen oder großer: „Gefüttert“ werden muss er auf jeden Fall, nämlich mit Grillanzündern.

Mit diesen durchsetzt man die untere Hälfte des Haufens. Benutzen Sie zum Anzünden am besten ein Stabfeuerzeug, mit einem herkömmlichen Feuerzeug kann man sich leicht die Finger verbrennen.

Ob fest, flüssig oder als Gel: Welche Art Grillanzünder Sie bevorzugen, bleibt Ihnen überlassen. Beachten Sie bei allen unbedingt die Gebrauchsanweisung. Viele Anzünder müssen aus Gesundheitsgründen komplett abgebrannt sein, bevor das Grillgut aufgelegt werden darf.

Der Handel hält inzwischen auch umweltfreundliche Modelle bereit, zum Beispiel aus Pinienholz, Hobelspänen, Kerzenwachs oder Sägemehl. Zeitungspapier ist nicht empfehlenswert: Die Papierasche wird im Laufe der Zeit aufgewirbelt und kann im Grillfleisch landen. Brennbare „Grillbeschleuniger“ wie Spiritus sind tabu.

Wer es bequemer haben möchte und auf den ganzen Stress verzichten will, der kann einen Anzündkamin benutzen. Einfach den Kamin mit Briketts oder Kohle befüllen. Dann einen feuerfesten Grund wählen – meistens ist das der Grill selbst – Grillanzünder drauflegen, anzünden, den befüllten Kamin draufstellen, warten – und nach ca. 20 Minuten hat man die perfekte Glut. Benutzen Sie Grillhandschuhe beim Umfüllen der Kohlen, denn nicht immer ist der Griff des Kamins perfekt isoliert.

Leeren Sie den Inhalt des Anzündkamins behutsam in den Feuerrost des Grills, sonst droht Funkenflug. Zu guter letzt: Achten Sie unbedingt auf gute Qualität des Kamins, da preiswerte Modelle rostanfällig sein können: Gute Kaminanzünder gibt es bereits ab 20 Euro

Tipps für sicheres Grillen

Schnell, muss es gehen, wenn der Feierabend anbricht. Manchem wäre es am liebsten, er könnte die Glut schon mit der Holzkohle aus der Tüte schütten. Relaxen, das ist etwas für später, wenn das Fleisch und die Würste auf dem Rost (ver)brutzeln, wenn Zeit ist für das erste Prosit. Und damit es schnell geht, muss dann eben ein Brandbeschleuniger her: Spiritus, Benzin, Lampenöl … womöglich gar Diesel. Die Kohle wird in der Grill schale satt getränkt und aus mehr oder weniger großer Entfernung angezündet – und das kann verheerende Folgen nach sich ziehen.

Ein Feuerball im Garten

Die Kohle zündet explosionsartig in Sekundenbruchteilen. Da bleibt keine Zeit zum Weglaufen. Und: Je mehr Zeit vergeht zwischen Tränken und Entzünden, um so schlimmer. Benzin und Spiritus verdampfen – dieser Dampf explodiert in einem Feuerball, der sich nicht nur nach oben, sondern auch seitlich über den Grill ausbreitet. Genauso schlimm sind die Folgen, wenn man auf die heiße Kohle Spiritus oder ähnliches aus einer Flasche kippt: die verwandelt sich dann in eine Art Molotow-Cocktail und explodiert in der Hand.

Richtiges Verhalten bei Grillunfällen

Die Maßnahmen, die getroffen werden sollten, hängen vom Grad der Verletzung ab. Ärzte teilen die Verbrennungen in vier Schweregrade ein. Maßstab ist die Tiefe und das Ausmaß der Verbrennungsfläche.

Was sollten Sie als Erstes bei einer Verbrennung beim Grillen machen?

Wichtig ist in jedem Fall: Ruhe bewahren. Die Verbrennung sofort mit Wasser runterkühlen. Das lindert den Schmerz und stoppt das Nachbrennen, den Schaden am tieferen Gewebe. Je schneller eine Wasserbehandlung erfolgt, umso besser für den Patienten. Ersticken Sie den Kleiderbrand mit Decken, Kleidungsstücken und auch durch Wälzen des Verletzten am Boden. Brandwunden sind zunächst steril. Holen Sie das Wasser getrost aus dem See, aus dem Bach – ganz egal woher.

Sofort die 112, den Notarzt, rufen! Bleiben Sie bei dem Verletzten und passen Sie auf, dass er nicht in einen Schock verfällt. Halten Sie ihn möglichst warm – mit einer Decke, Kleidungsstücken, Handtüchern – mit allem, was zur Verfügung steht, um eine Unterkühlung zu vermeiden. In jedem Erste Hilfekasten fürs Auto gibt es auch eine Folie, wie sie auch von Sanitäter verwendet wird. Wichtig ist auch, abgebrannte Kleidung nicht zu entfernen. Das sollten Sie lieber den Spezialisten überlassen, denn Hautfetzen könnten daran kleben bleiben.

Brandverletzte werden stets in das nächstgelegene Krankenhaus transportiert und nach entsprechender Erstbehandlung meist in eine Spezialklinik verlegt. Denn die Behandlung Brandverletzter ist höchst kompliziert und setzt einen hohen Grad an Spezialisierung voraus, sowohl in Bezug auf die technische Ausstattung der Klinik als auch dem fachlichen Ausbildungsstand des behandelnden Teams – so der Verein zur Förderung der Behandlung Brandverletzter e.V.

Direkt oder indirekt Grillen?

Wann soll das Grillgut auf den Grill aufgelegt werden? Wie lange soll das Fleisch gegrillt werden? Besser direkt oder indirekt grillen? Fragen über Fragen – allgemeingültige Antworten gibt es keine, aber immerhin ein paar Richtwerte.

Schon beim Auflegen geht es los: Die Glut sollte bereits in vollem Gange und mit einer feinen, weißen Ascheschicht überzogen sein. Offene Flammen sind dagegen tabu, denn die schaden dem Fleisch. Andererseits muss die Hitze ausreichend hoch sein, sonst kann das Fleisch austrocknen. Bei Würsten wiederum sollte es nicht allzu heiß zugehen, sonst kann es passieren, dass sie außen bereits verkohlen, obwohl sie noch gar nicht durch sind – im Zweifelsfall also lieber eine Etage höher auflegen.

Feste Garzeiten können beim direkten Grillen nicht angegeben werden, da die Temperatur variiert – egal, ob bei Holzkohle-, Elektro- oder Gasgrill. Auch der Abstand zwischen Glut und Grillrost spielt beim Fleisch eine Rolle: Je kürzer die Garzeiten, desto geringer kann der Abstand ausfallen.

Ungefähre Garzeiten beim Grillen

Klassiker fürs direkte Grillen wie Halsgrat oder Koteletts, brauchen, über den Daumen gepeilt, je nach Fleischart zwischen 10 und 20 Minuten, bei Spießen sind es ungefähr 10 bis 15 Minuten. Bratwürste und Hamburger kommen mit 5 bis 10 Minuten aus. Auch Fisch ist relativ schnell gegrillt: Ein dünnes Filet braucht in der Regel ebenfalls keine 10 Minuten. Anders verhält es sich mit ganzen Braten: Sie können durchaus mehrere Stunden in Anspruch nehmen und müssen auf jeden Fall indirekt gegrillt werden (vgl. Tabelle am Ende des Artikels). Beachten Sie: Die angegebenen Werte sind lediglich Richtwerte!

Ein Fleischthermometer kann helfen beim Grillen

Ein Fleischthermometer ist vor allem für größeres Grillgut geeignet: Das hat auch den Vorteil, dass das Fleisch nicht angeschnitten werden muss, um zu prüfen, ob es durch ist. Wer meint, ein Thermometer sei nichts für echte Grill-Kerle, der kann es auch mit der Druckprobe versuchen: Gibt das Fleisch nicht mehr nach, ist es durchgebraten. Richtwerte zur sogenannten Kerntemperatur, der Temperatur im Inneren des Fleisches:

Tipps für gesundes Grillen

Ein allzu sorgloser Umgang mit dem Grillgut kann nicht nur auf den Magen, sondern auch auf die Gesundheit schlagen. Besonders gefährlich: Fett, das aus dem Grillgut in die Glut tropft.
Denn dieses Fett verbrennt. Diese schlagen sich mit dem Rauch auf dem Grillgut nieder. Je länger dieses auf dem Feuer liegt, je „schwärzer die Kruste“, desto größer der Giftcocktail, den wir damit zu uns nehmen.

Asthmatiker sollten darauf achten, dass Fett und Bratensaft nicht direkt in die Glut tropfen. Dabei entwickelt sich besonders viel Rauch, der bei Asthmatikern zu Hustenanfällen und Atemnot führen kann. Eine sichere Alternative ist der sogenannte Vertikal-Holzkohlegrill, bei dem die Glutbox seitlich liegt. Auch Elektro-, Gasgrill- oder Propangasgeräte sind für Asthmatiker geeignet, weil keine Flüssigkeiten ins Grillgut tropfen können.

Gemüse auf den Rost!

Kaum zeigt das Thermometer am Abend zwanzig Grad, ziehen verführerische Düfte durch Gärten und Grünanlagen. Auf den Grill brutzeln Schweinefilets und Rindersteaks. Nur die armen Vegetarier müssen sich mit Kartoffelsalat und Baguette begnügen – von wegen!

Gemüse kann man so abwechslungsreich grillen, dass auch Fleischesser gerne zugreifen werden. Besonders gut schmeckt Gemüse und Tofu, wenn es vorher einige Stunden lang mariniert wird. Wer ganz spontan zum Grillen geht, nimmt die Marinade mit und bestreicht die Gemüsespieße kurz vorher.

Nach dem Grillen ist vor dem Grillen

Grillen könnte so bequem sein – wäre da hinterher nicht die leidige Sache mit dem schmierigen Grillrost. Tipps zur Reinigung gibt es einige, die besten finden Sie hier.

Für Puristen ist die Sache einfach: Der Rost wird nach dem Abkühlen grob mit einer Drahtbürste bearbeitet, das wars. Das Desinfizieren übernimmt die Hitze beim nächsten Grill gang. Allerdings sollte man bei dieser Vorgehensweise gegen ein wenig Patina auf dem Rost nicht allzu empfindlich sein.

Nicht ungefährlich:Reinigen mit Nachhitze

Beliebt ist die Variante, den Grillrost direkt nach dem Grillen ordentlich aufzuheizen – dass lässt Fett und Verschmutzungen verbrennen – und dann mit einer Drahtbürste zu behandeln, wenn er noch aufgeheizt ist. Doch davon ist abzuraten: Zum einen kann man sich dabei leicht schmerzhafte Brandblasen zuziehen, zum anderen entsteht meist viel Rauch – der auch nicht gesund ist.

Nichtsdestotrotz schwören viele Grillfreunde darauf, den Grill möglichst rasch zu reinigen. Empfehlenswert ist es dann, den Rost mit einer harten Bürste oder einem Edelstahlschwamm erst abzuscheuern, wenn er soweit abgekühlt ist, dass man ihn gefahrlos in die Hände nehmen kann.

Beliebt:Backofenspray

Grillfreunde, die es gründlicher mögen, greifen gerne zu speziellen Grillreinigern: Ein Backofenreiniger oder Fettlöser-Spray reicht aber auch: Den Grillrost einsprühen, das Ganze 24 Stunden einwirken lassen – idealerweise in einer Wanne oder großen Schale, damit der Boden nicht schmutzig wird – danach einfach abwischen. Vom Prinzip her lässt sich so der komplette Grill reinigen, nicht nur der Rost.

Zeitungspapier & Gras:Hauptsache feucht

Wer auf Sprays verzichten möchte: In Foren wird Gartenbesitzern oft der Tipp gegeben, den Rost einfach in nasses Zeitungspapier einzuwickeln und nachts im Gras liegen zu lassen. So wird der Schmutz eingeweicht, am darauffolgenden Tag lässt sich der Rost dann leicht mit heißem Wasser und Spülmittel restlos säubern. Alternativ kann man den Grillrost aber auch über Nacht in einem entsprechend großen Behälter, zum Beispiel einem Untersetzer, einweichen lassen.

Seiten von Interesse:

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